Unboxing – Q.E.

Q.E. kam heute an, und hat damit den Rekord für das schnellste Kickstarterprojekt gebrochen für mich. Die Kampagne endete am 7. April, und heute ist es da. Das Öl ist noch nicht trocken. Das Spiel wird von Hand in ner kleinen Werkstatt in London gebastelt und sollte eigentlich eine kleine Nachproduktion von 50 Stück werden. Diese waren nach wenigen Minuten verkauft, und Garvin hat sich breitschlagen lassen ein paar mehr zu fertigen. 196 sind es geworden, und ich kann mir kaum ausmalen, was es bedeutet, Tag für Tag das selbe Spiel herzustellen. Wenn er in dieser Geschwindigkeit weiter macht, wird er noch 2-3 Monate weiterbasteln.

Ziemlich übersichtlich der Inhalt. Alles in Plastik gepackt, damit nicht alles ölig wird. Jetzt heißt es an der Luft trocknen lassen.
Q.E.

Mehr Regeln gibt es nicht. Das Spiel lebt von der Interaktion der Spieler untereinander.
Q.E.

Die dritte Edition, gerade frisch von Kickstarter ist super aufgeräumt, und ich finde, bisher die hübscheste. Auf BGG. kann man sich die anderen Ausgaben nochmal anschauen.
Q.E.

Ich hoffe die 13 ist kein schlechtes Omen für die Erstpartie.
Q.E.

Die volle Pracht. In das dicke Scoring Board kann eine Spielerhilfe, die die Punkteverteilung zeigt, eingelegt werden. Daneben liegen die 16 Unternehmens-Plättchen, um die gekämpft wird. Jeder Spieler bekommt nen Whiteboard Marker in seiner Farbe, und ein Plättchen, auf die die Gebote geschrieben werden.
Q.E.

Keine Sorge, das kann man wegwischen 🙂
Q.E.

Erwartungen an Q.E.

Ich liebe Auktionsspiele, und speziell, wenn es geheime Auktionen sind. Das gegenseitige Hochbieten ist nett, aber wenn man weiß, man hat genau ein Gebot, steigt die Anspannung, und man muss in den Kopf der Mitspieler. Q.E. ist am Ende ein Set-Sammelspiel, bei dem die Infos, welche Unternehmen gesammelt werden offen sind. Somit kann oder sollte man abschätzen können, wie viel den Mitspielern ein Unternehmen wert ist. Das spannende an Q.E. wird sein, dass es eben kein Limit gibt, welche Summe man geheim auf sein Plättchen schreibt. Man druckt sich eben soviel Geld wie nötig. Doch vorsicht: wer am Ende das meiste gedruckt hat, verliert automatisch. Ähnlich dem Spiel was ich letztens vorgestellt habe: Einfach Tierisch!

Wer sich vom Spiel einen Eindruck verschaffen will, kann das auf Youtube und Heavy Cardboard tun. Oder sich ein Print’n’Play ausdrucken. Ich bin super gespannt, wann diese schräge Spiel mal auf den Tisch kommt. Jedenfalls ein Exot in der Sammlung.