Kayanak

Wer als Inuit essen möchte, muss Fischen gehen. Dumm nur, dass alles zugefroren ist. Da heißt es dann, sich vorsichtig auf dem Eis bewegen und Löcher hacken. Kayanak ist ein Wettangeln, denn wer zuerst 15 Fische gefangen hat, gewinnt das Spiel.
Kayanak

Meinung zu Kayanak:

Keine Angst, das ist kein Legacy Spiel. Alles was hier zerstört wird ist ein Blatt weißes Papier. Sozusagen Verbrauchsmaterial.
Das hat uns beim ersten Spiel „kalt“ erwischt, denn 2017 hatte ich definitiv kein Papier mehr im Haus. Auch keinen Drucker, an dem ich mir hätte ein weißes Papier ausdrucken hätte können. Da musste die erste Partie eben auf dem Steuerbescheid gespielt werden. Befriedigendes Gefühl.

Seitdem habe ich wieder eine 500er Packung Papier im Haus. Reicht also ne ganze Weile.

Kayanak ist für mich das erste Angelspiel, was auch als solches zu bezeichnen ist. Es ist nicht stumpfes Rumrühren Im Fischteich, nur mit der Hoffnung, nicht den Stinkstiefel zu Angeln. Es wird gewürfelt und dann gehackt (definitiv der Favorisierte Teil der kleinen Mitspieler) und dann geangelt. Geangelt werden kleine Metallkugeln, die Fische darstellen. Große und kleine Fische. Mit viel Glück, gewinnt man schnell, oder eben nicht….

Als zusätzliche Elemente kann man dem Gegner den Weg verbauen, oder ein mühevoll gehacktes Loch wieder zufrieren lassen. Die Natur (oder mein Sohn) kann so grausam sein.

Für mich ist Kayanak ein etwas in Vergessenheit geratenes Haba Spiel. In Kindergärten wohl aufgrund der vielen Kugeln ungern gesehen, und auch im Handel wenig präsent. Alleine die Tatsache mit dem Papier ist genial… ich will sowas öfter. 🙂

Kayanak

Spielen wir nochmal?

Immer wieder. Das Spiel steht hoch im Kurs, und wird auch von den Verwandten gerne mitgespielt.

Kayanak

Credits:

Titel: Kayanak
Autoren: Peter-Paul Joopen
Illustrationen: Anja Dreier-Brückner
Verlag: Haba
Spieler: 2-4
Spielzeit: 15 Minuten